27.08.2022 - 06:08 Uhr

Viktoria Sindlingen II gg. FC Marxheim II 3:1 (3:0)

Aufstellung des FCM:
Weiland – Amann, Deus, Lafebre, Lakomy – Eisner (Wagner), Port, Bok, Kagel (Bohne Knapp) – Lieb, Lugert (Weber)
Mit leeren Händen kehrte unsere Zweite am Dienstag Abend aus Sindlingen zurück. Das einzige was schmeckte, war das späte Feierabendbier. Das Spiel selbst lies teilweise ratlose Köpfe zurück.
Nun sind Spiele unter der Woche natürlich immer etwas Besonderes. Langer Arbeitstag, kurze Spielvorbereitung, Flutlicht, … wenngleich für beide Teams die gleichen Vorzeichen gelten, schaffte es die Marxheimer Elf an diesem Tag zu keiner Phase des Spiels auf Betriebstemperatur zu kommen. Dies äußerte sich in nicht vorhandener Aggressivität und mangelndem Zweikampfverhalten. Die Sindlinger Zweitvertretung war spielerisch nicht wirklich besser, schaffte es jedoch die für C-Liga-Verhältnisse notwendige Einstellung an den Tag zu legen um solche Spiele dann zu gewinnen.
Beim 1. Gegentor (13. Minute) durch Alexander Tiquabo wurde der Ball über außen in unseren Sechzehner getragen und trudelte gemütlich durch die schwarz-weißen Reihen und noch ehe wir klären konnten landete der Ball im Marxheimer Netz. Beim 2. Gegentor (21. Minute) wurde ein Klärungsversuch aus der Abwehr zum Boomerang (eigenen Mann angeschossen). Den darauf vorgetragenen Angriff schloss der Sindlinger Lukas Süß mit einem Torschuss ab, den unser Keeper unglücklich durch die Hände gleiten ließ. Das 3. Gegentor resultierte fast schon konsequenterweise aus einem Eigentor (45. Minute), wobei Martin Lafebre hier kein Vorwurf zu machen ist. Wenn man eine aus kurzer Distanz getretene Flanke zwei Meter vor dem Tor stehend an den Fuß gespielt bekommt … sei’s drum. Es passte alles ins Bild! Als Chancen auf Marxheimer Seite bleiben ein indirekter Freistoß (Doppelschuss aufs Tor wird abgewehrt) und eine Spannstoß von Lugert in Erinnerung, die jedoch alle nicht den erhofften Weg ins Tor fanden. Offensiv blieben wir wieder einiges schuldig.
In der Halbzeit wurde die Devise „Gegenwehr“ ausgerufen. Doch leider konnten nicht mehr viele Kohlen aus dem Feuer geholt werden, trotz dass uns die Sindlinger nicht mehr wirklich forderten. Die Einstellung jedenfalls passte dann, kompensieren konnte das die Versäumnisse aus der 1. Halbzeit jedoch nicht mehr. Mehr als der Anschlusstreffer von Jonathan Weber (90.) blieb nicht übrig.
Am kommenden Sonntag geht es nur Reserve des SC Eschborn. Die nächste Gelegenheit es besser zu machen, auch damit der Saisonstart nach vier Spieltagen nicht als gescheitert bezeichnet werden darf.